~Pottershaus Christengemeinde Wiesbaden~

zeugnis

Leon, 27 Jahre

Mein Name ist Leon...

Ich habe mich am 05.05.2005 im Wiesbadener Kulturpalast bekehrt.
Bevor ich mich bekehrte, machte ich mir nicht sehr viel aus meinem Leben und auch nicht viele Gedanken über meine Zukunft, wie z.B. meinen beruflichen Werdegang.
Ich war ein typischer HipHopper und lebte frei nach dem Motto "Me-against-the-world". Das machte sich dann in jedem Bereich meines Lebens bemerkbar.

Ich machte meinen Realschulabschluss und begann verschiedene Ausbildungen und Lehrgänge. Viel wichtiger aber waren mir Partys und alle anderen Dinge und so ließ ich mich von einer schulischen Ausbildung zum Sozialassistenten und einer dualen Ausbildung zum Hotelfachmann nach jeweils einiger Zeit wieder kündigen. Ich kiffte und trank sehr oft mit und ohne Freunden, saß nachts sehr oft zu Hause und schrieb Texte und hatte einige Schulden.
Natürlich hatte ich dann auch Streit mit meiner Mutter und nach einiger Zeit dachte ich über mein Leben nach, Freunde kamen zu mir und sagten, ich solle doch mal was aus meinem Leben machen. Das wollte ich auch, aber schaffte es von mir selbst aus nicht, hatte keine Motivation, keine Hoffnung.
Ich sah viele Dinge, die in der Welt passieren, aber keine Zuflucht, keiner, auf den ich schauen konnte, der mir den Weg hindurch zeigte oder mir sagt, was richtig oder falsch ist.

Dann fragte ich mich, wer überhaupt festlegt, was richtig ist und was falsch, was gut und was böse ist. Meine Vorbilder zu der Zeit waren 2Pac und andere Rapper, aber von denen konnte ich keinen fragen, also dachte ich an Gott.
Ich hatte vorher von Gott gehört und auch gewusst, dass er gut ist, hatte als Kind etwas von Jesus und Jakob und Abraham gehört und was man so in der Schule und im Knabenchor hört.

Durch meinen Afro-Amerikanischen Vater kannte ich Gospel Musik, Lieder wie "oh happy day" oder "go down Moses" und ich wusste auch, dass sie Kraft haben, aber hatte nie eine wirkliche Offenbarung von Gott gehabt, ihn nie gefragt, ob er mir meine Sünden vergibt.

An einem Samstag lief ich mittags durch die Stadt nach Hause, gezeichnet vom Freitagabend, den ich sozusagen gerade hinter mir hatte und als ich so lief, kamen auf dem Mauritiusplatz Christen auf mich zu, gaben mir eine Einladung zum Gottesdienst und fragten mich, ob ich an Gott glaube und die Sachen, die eigentlich jeder in der Stadt von uns gefragt wird: Glaubst du, du schaffst den Himmel? Wie ist deine Beziehung mit Gott heute? Und ich hatte Glauben an Gott, aber ich wusste eigentlich, dass er mich nicht in den Himmel lassen würde, wie ich bisher gelebt hatte. Dann wurde mir das Evangelium erzählt: Wir Menschen haben gesündigt und können deshalb nicht zu Gott kommen, aber Jesus hat für uns den Weg gemacht, als er am Kreuz starb und wir können heute eine Entscheidung treffen und Gott um Vergebung bitten. Wenn wir das tun, vergibt er unsere Sünden, gibt uns ein neues Leben und eine Gewissheit, dass wir den Himmel schaffen, wenn wir dabei bleiben.

Ich traf die Christen vom Pottershaus immer wieder und merkte, dass sie etwas Besonderes haben, etwas, das kein anderer hat. Ich freute mich immer wieder, sie zu sehen und konnte offen und ehrlich mit ihnen reden und ihnen Fragen stellen.
An einem Samstag ging ich zu diesem Konzert von einem Pastor, der Dance Hall Gospel Musik machte.

Dieses Konzert veränderte mein Leben.

Der Pastor machte einen Altarruf, rief Menschen heraus, ihre Leben Jesus zu übergeben und um Vergebung zu bitten. Das gesamte Konzert, die Tage davor und meine Umgebung… Das Alles war, als würde jemand auf diesen Abend zuarbeiten und es sprach mich einfach an. Ich merkte auf einmal, es war Gott und dann bat ich ihn, mir meine Sünden zu vergeben.

Ich wurde errettet.

Das war ein Hammer-Werk von Gott. Er hat mich durch viele Zweifel, falsche Ansichten und philosophische Fragen hindurch zu diesem Gebet und zu dem neuen Leben geführt und ich kann Ihm dafür nur dankbar sein, dass er mich errettet hat.
Jeden, der das hier liest und verstanden hat, dass es für sein Leben anwendbar ist, will ich herausrufen, vorbeizukommen, sich anzuhören, was Gott machen kann. Die Entscheidung liegt bei dir, aber Jesus kennen ist das Beste, was einem Menschen passieren kann.

Gott segne dich
Leon

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